Bezugsvertrag mit Gazprom unterzeichnet

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VNG Handel & Vertrieb GmbH

VNG Handel & Vertrieb GmbH erweitert Bezugsportfolio um zusätzliche Erdgasmengen

Die VNG Handel & Vertrieb GmbH (VNG H&V), 100-prozentige Tochtergesellschaft der VNG AG mit Sitz in Leipzig, hat heute einen Bezugsvertrag mit Gazprom Export (GPE) geschlossen. Am Rande des International Economic Forum in St. Petersburg (Russland) unterzeichneten Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der VNG AG, und Gazprom-Vorstandsvorsitzender Alexey Miller einen Bezugsvertrag, der zum 1. Januar 2021 in Kraft tritt. Die vertraglich festgelegte Liefermenge beträgt 3,5 Milliarden Kubikmeter pro Jahr. „Durch die direkten Vertragsbeziehungen zu Gazprom erhöhen wir die Versorgungssicherheit unserer Kunden. Indem wir zusätzliche Erdgasmengen importieren, machen wir den Markt robuster und gleichen die zurückgehende Förderung in Europa aus“, erläutert Heitmüller. „Gazprom und VNG verbindet seit vielen Jahren eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die wir durch den Einkaufsvertrag weiter festigen. Um dem Erdgasbedarf in Deutschland gerecht zu werden, ist zusätzliches Pipelinegas aus Russland die ökonomisch und ökologisch sinnvollste Option“, so Heitmüller weiter. Schon heute trägt Erdgas als CO2-ärmster fossiler Energieträger zu einem schnellen und bezahlbaren Klimaschutz in allen Sektoren bei. Auf Basis der Strategie „VNG 2030+“ wird VNG ihr Erdgasportfolio Schritt für Schritt vergrünen. Mit Gas lassen sich die kurzfristigen Klimaschutzziele ebenso einhalten wie die weiteren Etappenziele auf dem Weg zur Dekarbonisierung. Die VNG H&V entwickelt durch den Vertrag mit Gazprom konsequent ihren Großhandelsbereich weiter und verbessert beschaffungs- und vertriebsseitig ihre Marktposition. Konstantin von Oldenburg, Geschäftsführer der VNG H&V, betont: „2018 jährte sich der Beginn der deutsch-russischen Erdgaspartnerschaft bereits zum 45. Mal. Der erfolgreiche Abschluss des Bezugsvertrages unterstreicht deutlich die Bereitschaft beider Seiten zum weiteren Ausbau ihrer Zusammenarbeit im europäischen Gassektor. Der neue Vertrag trägt zum Ausbau des physischen Bezugsportfolios und somit zur Stabilisierung des gesamten europäischen Handelsportfolios der VNG bei.“ Neben langfristigen Liefervereinbarungen mit Norwegen und Russland bezieht die VNG H&V ihre Erdgasmengen auch auf Basis kurzfristigen Handels über Spot- und Terminmärkte.